Die Initiative Freunde im Andersleben

Was uns verbindet, ist die Verantwortung für unser eigenes Leben und für die Auswirkungen unseres Handelns in der Welt. Wir beginnen bei uns selbst. Denn unsere persönlichen Probleme sind ein Spiegel der gesellschaftlichen und weltweiten Probleme, die der Angst, dem Egoismus und dem Unverständnis unserer psychischen Mechanismen entspringen. Wir nehmen die in unseren Köpfen produzierten Feindseligkeiten und Trennungen der Menschheit in Nationen und Religionen, in Mein und Dein nicht mehr hin. Die Aufspaltungen der Welt durch eine materielle, eine geistige und eine spirituelle Sichtweise sowie durch soziale, wirtschaftliche, ökologische und psychologische Teilansichten entsprechen nicht der Wirklichkeit. Wir wollen unser Bewusstsein von der Ganzheitlichkeit der Welt entfalten und ohne Ausgrenzungen voll Liebe zur ganzen Welt leben. Dieser Herausforderung dient die Bildung des Freundeskreises Andersleben. Gemeinsam gewonnene Einsichten, die von allen Freunden getragen werden, sind vielleicht schon ganzheitliches Bewusstsein.

Wer sich dieser Verantwortung für das eigene Leben und sein Handeln in der Welt bewusst ist, kann sich als Freund oder Freundin Andersleben anschließen. Sie oder er legt kurz die eigenen Beweggründe dar. Weitere Einzelheiten dazu findet Ihr unter "Organistion der Vernetzung". So bekommen wir alle ein Empfinden füreinander und für einen tiefgehenden Austausch über alle Themen, die uns berühren. Wir gehen auf unsere Fragen gemeinsam ein auf persönlichen Treffen in regionalen Gruppen sowie regional übergreifend durch unser Gesprächsforum über diese Website. Jeder kann eine entsprechende Gruppe gründen und jede Gruppe kann sich dem Freundeskreis anschließen.

Der Kreis der Freunde und Freundinnen:

Wolfgang: Ich will mich mit Menschen, die bedingungslos verstehen wollen, austauschen und zusammen schließen. In einer solchen Gemeinsamkeit können alle Probleme gelöst werden. Hier ist Lebensfreude und kann Liebe blühen.

Max: Des Geistes wirken nahm vor langer Zeit seinen Anfang. Jetzt bin ich hier.

Annette: Ich möchte mich mit den Freunden im Andersleben über Themen, die mich erfreuen, mich betroffen machen, mir Angst machen, austauschen. Ich glaube, dass es eine Beziehung von Gott zum Menschen und zwischen den Menschen gibt, die Liebe. Diese Liebe ist uneingeschränkt und damit frei. Aber wir Menschen bauen Mauern durch unsere Ängste, Sorgen, Machtansprüche, Schuldgefühle und ähnliches. Dadurch verändern sich die Beziehungen. Hier möchte ich mit euch gemeinsam achtsam hinschauen.

Tim: Ich spüre, wie das nahezu unablässig stattfindende Wälzen von Gedanken in meinem Kopf mich davon abhält, am wirklichen Leben teilzunehmen. Diesen Automatismus kann ich nicht bekämpfen. Aber wenn ich meine Ängste und Konditionierungen besser durchschaue, die diese Gedanken hervorrufen, kann ich zusammen mit anderen Menschen Momente voll von Liebe erleben und intelligente Lösungen für Probleme sehen.

Michael: Es gibt Fakten und Ereignisse...und das was wir daraus machen!

Hermann: Die Gesellschaft macht allen was vor. Wir machen uns was vor. Ich mache mir was vor. Der Kopf ist selten leer oder gar frei. Seine "Fülle" erhellt oder trübt unseren Blick, aber immer verhindert unsere Kopflastigkeit, wirklich zu sehen, zu erspüren, was eigentlich los ist in dieser Welt, was los ist in mir. Oder zu erkennen, wie schön wir es haben könnten. Wachstum in gesättigten Märkten ist nur möglich mit Menschen, die irgendwie den Bezug zum Wesentlichsten unseres Dasein verloren haben. Was ist das? Ist es Geld, Macht, wichtig sein oder nicht viel mehr unsere Verbundenheit, unser Mitgefühl unsere Liebe für andere und uns selbst. Wenn wir diese Momente der Zusammengehörigkeit tief in uns erleben, dann ist es egal, wer wir sind. Dann sind wir nicht im Denken. In der Liebe gibt es kein Ich. Krishnamurti sagt, das Denken hat die Misere, die Kriege, die Trennungen geschaffen - und wird sie daher nie beseitigen. Das Wesentliche wieder für sich zu entdecken, es zurück zu gewinnen - darum geht es. Andersleben ist ein Weg.

Manfred: Ich kann anders leben, indem ich Neues anstrebe.
Es kann sich anders ergeben, indem ich Einsichten zulasse, die in mein Handeln durchschlagen, immer wieder frisch.
Ich freue mich über Freunde, die die zweite Art von Andersleben im Blick haben.

Eisvogel: Ich bin daran interessiert, gemeinsam mit Euch auf unser Leben zu schauen. Zu erkennen und zu erforschen, was in uns vorgeht, wie wir handeln, fühlen und denken, was unsere Antriebe sind.
Wir versuchen, zwischen Meinungen und Tatsachen zu unterscheiden.
Einen Raum zu betreten, in dem eine Offenheit besteht, nichts einfach auszuschliessen, sondern alles, was da ist , auf sich wirken zu lassen.
Die Überwindung von Trennung, die in unserem Leben allgegenwärtig zu sein scheint.

Das Gefühl von Trennung,
So häufig da,
Ist allgegenwärtig, so normal?
Ist es hinzunehmen ?
Ist es das Wirkliche ?
Oder nur gemacht ?
Von wem, von was ?

Helmut: anders leben.....
was bedeutet anders leben für mich ? was bedeutet anders leben für andere? was IST anders leben?
Ich hab für mich einen Punkt erreicht an dem ich viele Fragen an mich und an das Leben stelle. Fragen die auch das "anders leben" betreffen. Fragen die vielleicht meine Zukunft beeinflussen....

Anke: Ich bin dabei zu lernen positive Kontakte aufzubauen und zu halten.

Ich will keine Selbstmordgedanken / Selbstverletzungen mehr haben.

Ich will die Gewalt stoppen.

Ronny:
Sehen wir hinaus in die Welt, stellen wir fest, es herrscht Chaos. Ein empfundene Realität, die förmlich nach Ablenkung, Betäuben oder Flucht nach innen schreit.

Leben heißt für mich nicht einfach nur leben, sondern vom und für das Leben lernen; um zu leben. Anders leben bedeutet, nicht in der breiten Masse mit zu schwimmen, in jenem unaufhaltsamen Strom, der sich längst von seinem Quell entfernt hat und jeden noch so naturbelassenen Seitenarm mit sich reißt. Man kann nicht nur nehmen, nein auch zu geben muss man bereit sein! Wenn ich erwarte, dass das Leben mir Vertrauen schenkt, sollte ich dasselbe diesem erst einmal zugestehen. Leben ist bekanntlich, was wir daraus machen. Also mach es anders!

Mein persönliches Motto lautet: Jeder ist selbst dafür verantwortlich, den Zirkel einzustellen, wenn es darum geht, den Kreis um das persönliche Blickfeld zu ziehen.

Es mag kein Weg zurück geben, jedoch finden sich in der Vergangenheit genügend Antworten, um das Jetzt zu erklären und auf das Morgen zu schließen! Und damit tut sich irgendwie doch ein anders Bild auf.



Dieser Inititiativtext kann jeder Person weitergegeben werden. Wer sich auf diese Weise vernetzen möchte, wer Anregungen und Kritik dazu hat, schicke eine Email an:

Weitere Informationen in "Organisation der Vernetzung"

nach oben