Grundhaltung der Initiative „Anders leben”

Wir suchen einen echten Dialog, in dem wir genau zuhören, was die anderen zu sagen haben, ohne die Sicht anderer automatisch darauf hin abzuklopfen, welche Vorteile oder Nachteile sich für uns daraus ergeben könnten. Nicht die Durchsetzung eigener Vorstellungen, sondern die gemeinsame Entdeckung einer anderen Art zu leben, ist die Herausforderung, der wir uns stellen.

Wir haben kein Programm, keine Planung, keine Autorität, die darüber entscheidet, was wir zusammen machen. Aus der Gemeinsamkeit ergibt sich, was wir tun. Alles ist möglich.

Wir leben und handeln aus unseren psychischen Strukturen heraus, und wir benutzen diese dafür, unsere Gesellschaft zu erschaffen und am Leben zu erhalten. Wir leben mit ihnen innerlich und in unseren Beziehungen miteinander. Da alle Menschen untereinander verbunden und aufeinander angewiesen sind, kann niemand die Gesellschaft wirklich verlassen. Aber wir können die Spielregeln ändern, an die wir uns zu unserer Orientierung im Leben bisher gewöhnt haben und mit denen wir die destruktiven Strukturen der inneren und der äußeren Welt zu füttern gewohnt sind.

Jede Person bringt sich ein auf ihre Art und Weise, aus völlig freien Stücken, so viel oder so wenig, wie sie möchte, mit allen ihren Fähigkeiten und ihren Begrenzungen, mit ihren sozialen Bindungen und Funktionen, vor allem aber ohne die Erwartung an andere, dafür belohnt zu werden und etwas zu bekommen.

So nähern wir uns ohne jeglichen Druck, ohne theoretische Diskussionen ganz der Fülle der praktischen Fragen zu dieser Kernfrage: Können wir anders leben?

Dieser Inititiativtext kann jeder Person weitergegeben werden. Wer sich auf diese Weise vernetzen möchte, wer Anregungen und Kritik dazu hat, schicke eine Email an: ">

Er erhält eine Nachricht über die Treffen der Gruppe.

nach oben